Nimm dir Zeit für DICH !

Jeder kennt diese Tage, die sich zu Wochen oder zu Monaten auweiten können. Man arbeitet sich von ToDo Liste zu ToDo Liste, isst dazwischen einen Happen und schläft möglicherweise ab und an 8 h und ehe man sich versieht ist das erste Quartal des Jahres um. Wo ist sie hin, die Zeit ? Die Zeit, die man sich für sich genommen hat ? Sie ist verschwunden oder war nie da, weil man zwischen seinem Wust an Unterlagen und Listen keine freie Minute für sich selbst hat und entsetzt feststellen muss, dass die Zeit immer schneller geht, je mehr man zu tun hat. Je älter ich werde, desto mehr stelle ich fest, dass der Tag mit seinen 24h gut genutzt sein will, denn die Wochen und Monate ziehen so schnell an einem vorbei und mit einem Augeaufschlag ist schon wieder Weihnachten und das Jahr um.

Man nimmt sich nicht mehr Zeit für sich selbst, denn das könnte ja fatal in einem ruhigen Moment enden und das wäre ungefähr so, als ob man sich mitten am Tag dazu entscheiden würde, den Tag früher zu beenden und wieder ins Bett zu steigen. Der Mensch von heute neigt zu Rastlosigkeit und dauernder Aktivität und das macht ihn auf Dauer müde, erschöpft und kraftlos. Viele finden keine Balance mehr zwischen Leben und Arbeit. Ein bewusster Moment des Innehaltens und Aufatmens, in dem man Zeit für das findet, was einen runterbringt, was einen auftanken lässt mit Energie, die man dann erneut nutzen kann um produktiv zu sein und sich voller Elan in die Arbeit zu stürzen.

Aber was ist das dieses Bewusstsein ? Sicher nicht das gar so oft zitierte Multi Tasking, dass man gerade der weiblichen Linie gerne attestiert. Schnell etwas zu essen, währenddessen man eine E-Mail tippt und in Gedanken aber zugleich am PC hängt und sich eine Netflix Serie anschaut. Aber eben alles nur so nebenbei. Und das bedeutet im Umkehrschluss keines der Dinge richtig und so effektiv, wie man es könnte, würde man sich nur auf die eine Sache konzentrieren.

Zeit für sich nehmen hat sehr viel mit diesem Bewusstsein zu tun. Sich bewusst zu machen, dass es in Ordnung und sogar wichtig ist, sich eine Pause zu gönnen, zum Auftanken und auf andere Gedanken kommen. Bewusst einen Moment zu genießen, ohne von anderen Dingen wie Smartphones, etc. Abgelenkt zu sein. Mal wieder ganz und gar ein Buch zu lesen, ohne Hintergrundmusik oder Instagram nebenbei. Mit seinen Lieblingsmenschen Zeit verbringen und sich einem Gespräch dabei so hinzugeben, dass man gar nicht an sein Smartphone, das da in der Tasche liegt, denkt oder es geschweige denn benutzen möchte. Nutzt man diese Zeit für sich bewusst, dann ist es uns ein leichtes sich wieder mit neu Gewinner Energie zurück in die Arbeit zu stürzen und auch hier bewusst und gleichzeitig viel produktiver zu wirken.

Auch Ich gehe hier sicher nicht immer beispielhaft voran, denn der Gedanke alleine reicht nicht nur, die Umsetzung in den Alltag ist das schwierige, da überall die Verlockung groß ist, nur noch schnell dies und das nebenbei zu machen. Wenn ich nur einen kleinen Denkanstoß geben konnte, bin ich schon zufrieden. Dann ist schonmal der Grundstein geschaffen. Dies soll auch keine Verteufelung unseres Zeitalters und dem täglichen Bezug zu unseren Smartphones sein, sondern lediglich ein kleiner Reminder, dass es meistens auf die Art und Weise ankommt, wie man solche Dinge in seinen Alltag in einem gesunden Maße integrieren kann.

An dieses gesunde Maß wurde ich erst letztes Wochenende wieder erinnert, als ich mit meiner Mutter zusammen zwei Tage auf Wellness und Erholungsurlaub in Bad Wörishofen verbrachte. Einiger der eben genannten Punkte stammen demnach aus fremder Feder meiner dortigen Yogalehrerin.

Und damit beende ich nun diesen Tuesdayramble.

Eure Steffi

Die Kraft des Morgens oder wie man seinen Tag richtig startet

In meiner Schulzeit habe ich mich immer mit Ach und Krach um halb 7 aus dem Bett gewälzt, um dann halb komatös am Frühstückstisch zu sitzen und meine morgendliche Energiequelle in Form von 3 Tassen Kaffee in mich reinzuschütten, ergänzend noch ein Marmladentoast zu essen und dann ins Bad zu schlurfen. In der Schule angekommen war ich frühestens um 10 Uhr bereit dem Unterricht nicht nur rein körperlich beizuwohnen, sondern wirklich etwas zu lernen und um 13 Uhr war ich schon wieder so müde, dass ich ungelogen 1-2 h am Stück schlafen konnte. Man könnte hier jetzt Kritik am Schulsystem vermuten oder dezidierter an der Qualifikationsphase der 11. und 12. Klasse, aber eigentlich möchte ich mit dieser kleinen Erzählung auf etwas ganz Anderes abzielen. Die Kraft des Morgens, also wie du mit deinem Morgen den Verlauf deines Tages und maßgeblich auch deine Produktivität beeinflussen kannst.

Auch ich habe vieles was ich dir jetzt gleich an Tipps und Erfahrungen mitgeben werde, erst im letzten Jahr gelernt, als ich 8 Jahre Schulzeit hinter mich gebracht habe und endlich mal wieder Zeit hatte mich selbst besser kennenzulernen und meine Gewohnheiten an meine aktuellen Bedürfnisse anzupassen. Mit dem Beginn meines Jurastudiums hat sich auch mein Alltag und damit eng verbunden meine Schlafgewohnheiten verändert. Da ich das Glück hatte und habe im ersten und zweiten Semester nie vor 12 Uhr in die Uni zu müssen, habe ich die Zeit mir meinen Morgen so zu gestalten wie ich es möchte. Diese Zeit sollte man sich auch wirklich nehmen und bewusst einen Raum am Morgen zu schaffen, in dem man seine Ziele und Visionen für den Tag setzt.

Ich versuche im Folgenden einige Tipps und Erfahrungen zu teilen, die es mir ermöglicht haben, zum Einen früher aus dem Bett zu kommen und zum anderen positiv und mit einem guten Gefühl in den Tag zu starten.

  1. Zeitpunkt des Zu -Bett -Gehens

Deine Morgenroutine startet nicht am Morgen des Tages sondern bereits am Abend des letzten Tages. Um früh oder zumindest langfristig in kleinen Schritten früher aufzustehen, solltest du mindestens um 10 Uhr deine Abendroutine beginnen und nicht später als halb 12 ins Bett gehen. Ich gehe je nachdem zwischen 9 Uhr und halb 12 Uhr schlafen. Um am nächsten Morgen auch fit zu sein, sollte dabei natürlich nach Möglichkeit am Abend davor kein Alkohol im Spiel gewesen sein oder Ähnliches, das deinen Körper vollkommen dehydriert und entkräftet.

2. Beginn DEINES Morgens

Mein Morgen beginnt oft schon um 5 Uhr morgens. Was für andere nach purer Qual klingt, ist für mich sehr erholsam, da ich ein Mensch bin, der gerade am Morgen sogar eher immer mehr Zeit einplant, um nicht schon gestresst in die Uni oder Arbeit zu starten. Aber auch für mich war diese Uhrzeit zu Beginn eine Horrorvorstellung, darum ist es umso wichtiger sich Schritt für Schrit an so eine neue Uhrzeit anzupassen und seinen Körper dabei langsam an das zu gewöhnen , was am Ende das Ziel sein soll. Challenged euch und ihr werdet sehen, dass ihr zu einigem mehr fähig seit, als ihr dachtet. Achtet zudem unbedingt auch auf euren Weckerton, er sollte nicht zu schrill klingen, sodass man eher an einen Alarm erinnert ist, denn auch das hat negative Auswirkungen auf deinen Körper. Allerdings sollte der Ton auch in der Schlafphasen wahrnehmbar sein und nicht zum Weiterschlafen einladen.

3. Richtige Einstellung für Körper und Geist

Um die Phase des Wachwerdens zu unterstützen, trinke ich direkt nach dem Klingeln des Weckers, ein großes Glas Wasser um meinen Kreislauf in Schwung zu bringen. Anschließend dehne ich mich und mache je nach Tagesform ein kurzes Morningyoga, das man prima auch noch im Bett machen kann. Der Körper ist damit schon mal geweckt und wir widmen uns nun der Seele beziehungsweise unserem Geist, der genauso wichtig ist und gerade den Morgen maßgeblich beeinflusst. Um meine Gedanken, die sich vielleicht auch im Schlaf oder kurz vor dem Aufwachen in meinem Unterbewusstsein aufgestaut haben, zu sammeln und einordnen zu können, schreibe ich gerne, gerade Morgens, Tagebuch. Das Schreiben beruhigt mich und gibt mir das Gefühl, Probleme oder negative Gefühle ein Stück weit abgegeben zu haben. Anstattdessen oder zusätzlich meditiere ich auch oft, wobei ich sowohl eine geführte Mediation über eine App oder auch bei Spotify sehr empfehlen kann, als auch die Erfahrung, sich ganz auf sich zu konzentrieren und dabei noch nicht mal einer andere Stimme zu folgen. Wichtig ist außerdem in dieser Phase sich nicht von E-Mails, Social Media oder generell dem Smartphone ablenken zu lassen. Die Nachrichten oder ständigen Impressionen, die man auf Instagram und Pinterest und Co. vermittelt bekommt, lassen deinen Körper nicht ruhig bleiben, sondern setzen ihn einem erhöhten Druck aus, genauso „perfekt“ zu sein, wie die Bilder auf Instagram oder jetzt schnell allen Personen antworten zu müssen. Darum lass dich gar nicht erst in Versuchung kommen und lege dein Handy möglichst weit von dir entfernt weg, sodass du dich völlig und ganz auf dich selbst konzentrieren kannst. Lies statt durch neue Posts zu scrollen doch lieber ein paar Seiten eines guten Buches und du ziehst viel mehr Mehrwert daraus, als 20 Minuten auf sozialen Plattformen rumgehangen zu haben.

4. Planung und Zielsetzung

Als letzter Schritt, bevor es ans Aufstehen geht, nimm dir doch ein paar Minuten Zeit deinen Tag zu planen und strukturiert an deine Ziele ran zu gehen. Formuliere dir Dinge die du am heutigen Tag erreichen willst und priorisieren diese. Die Planung gibt mir das Gefühl zum Einen Herrin der Lage zu sein und zum Anderen, die Motivation das geplante bestmöglich umzusetzen. Als Letztes stelle dir gedanklich oder auch auf einer geschriebenen Liste, die Dinge zusammen die dich glücklich machen und für die du dankbar bist. Starte dann deinen Tag und du wirst sehen, dass durch diese Stunde „Me-Time“ wie ich es nenne, so viel mehr Energie haben wirst, als die Schülerin, die ich eingangs geschildert habe.

Ich hoffe du konntest ein paar Tipps und Anregungen mitnehmen. Lass es dir gut gehen !

Deine Steffi

Warum ich hier bin und was ich mache

Herzlich Willkommen,

es freut mich, dass du dich entschieden hast, dir kurz Zeit zu nehmen und auf meinen ersten Beitrag zu klicken. Wahrscheinlich wirst du schnell feststellen, dass dieser Blog noch im Aufbau und Werden ist. Aber das ist gleichzeitig auch die Chance für dich mich von Anfang an zu begleiten und Veränderungen, die über die Zeit sicherlich kommen werden, festzustellen.

Mein Name ist Steffi, ich bin 18 Jahre jung und noch ziemlich am Anfang meines Jurastudiums. Bis jetzt gefällt es mir aber sehr gut und ich bin durchaus zufrieden mit meiner Entscheidung dieses Studium angetreten zu sein. Neben Jura beschäftige ich mich aber auch sehr gerne mit Kochen und Backen und der vegetarischen und veganen Küche. Auf diesem Blog werden dich auch neben Berichten über meine Studiumserfahrungen und Lerntipps, viele Rezepte und Inspirationen aus der Küche erwarten. Möglicherweise ist das aber nicht alles und ich stelle im Laufe der Zeit fest, dass ich in eine ganz andere Richtung gehen möchte. Das ist alles noch offen, aber fest steht schon einmal, dass ich sehr gerne schreibe und schon in Kindestagen Autorin oder Journalistin werden wollte. Ja das ist so eine Sache mit den Kindheitsträumen, aber auch in Form eines Blogs kann ich meinem Wunsch zu schreiben gerecht werden.

So viel bis hierhin. Als kurzer Einstieg reicht das erstmal. Ich hoffe du bist immer noch dabei und schaust ab heute regelmäßige bei mir vorbei.

Deine Steffi